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Kochkurs No 5, Gemüsebrühe oder auch Gemüsefond

Willkommen beim 5.Teil des Kochkurses. Letzten Monat meinte ich das das Thema Rinderconsomme sei, jedoch diese ist erst nächsten Monat dran. Ts ts ts.

Auch diesmal lassen wir schön die Fingerchen von der Tütenware. Es schmeckt besser und glauben Sie mir, es macht Laune selbst ein gutes Gericht zu kochen.

Die Gemüsebrühe findet Verwendung in vielen Rezepten, sei es zum Herstellen einer guten Sauce, oder einer Suppe. Auch in Brotaufstrichen ist sie zu finden. Zudem ist sie nach einer Diät / Schlankheitskur ein wichtiges Aufbaumittel.

Zutaten für 1,5 l

250 g Lauch
350 g Möhren
1 Petersilienwurzel
1 Fenchelknolle
250 g Stauden- oder Knollensellerie
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bd. Petersilie
einige Zweige frischer Thymian
1 TL weiße Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1,5 l Wasser
1 Tomaten
1 Bd. Schnittlauch

Schritt 1)
Das Wurzelgemüse gründlich bürsten, waschen und in große Stücke schneiden.

Schritt 2)
Öl oder Butter in einem Suppentopf erhitzen und das Gemüse hinzugeben. Bei schwacher Hitze dünsten, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

Schritt 3)
1,5 Liter Wasser zugeben und alles zum Kochen bringen. Zugedeckt etwa 45 Minuten köcheln lassen. und Gelegentlich den auftretenden Schaum entfernen. Nun den Lauch, die Tomate ( ist für die Farbe) und die Gewürze zugeben und weitere 30 Minuten köcheln lassen Anschließend durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.

Dieses Rezept ergibt eine Menge von ungefähr 1,5 Litern Gemüsesuppe. Nachdem die Suppe für mehrere Stunden kaltgestellt wurde, kann sie portionsweise eingefroren werden. Gemüsebrühe findet in vielen Rezepten Verwendung. Sie kann auch als eine Kraftsuppe nach einer Schlankheitskur serviert werden. Gut schmeckt auch eine Gemüsebrühe, in der Nudeln gekocht wurden.

Das beste ist jedoch, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:
Schälen Sie  2 Karotten, 2 mittlere Petersilienwurzeln, 1 kleinen Sellerie und 1 Stange Lauch. Den Lauch in Ringe, die Karotten, Sellerie und Petersilienwurzel in daumennagelgroße aber dünne Scheiben. Alles außer den Lauch in Butter schön anschwitzen, keine Farbe nehmen lassen, den Lauch dazu geben und noch weiter anschwitzen, nun mit der Gemüsebrühe auffüllen und gar ziehen lassen. Merken Sie was: Durch das anrösten von noch mehr Gemüse und das auffüllen mit der Gemüsebrühe haben Sie eine Geschmacksexplosion von Gemüse auf dem Suppenlöffel. Noch reichlich gehackte Peterle dazu und fertig ist eine Sonntagssuppe bei der sich die Löffel von alleine biegen.

Und .... nun sagen Sie selbst, es war doch nicht schwer.

So, das war der fünfte Teil und ich hoffe Sie konnten auch daraus wieder Ihren Nutzen ziehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil mit Ihnen, wo wir dann das Thema Rinderconsommé haben. Schön das Sie dabei waren.

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