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Kochkurs No 7, Risotto
Willkommen beim 7.Teil und vorerst letzten Teil des Kochkurses.
Risotto..... wer denkt da nicht an Mama Risotta, die mit einer dampfenden Schüssel Risotto aus der Küche kommt und sich Ihre Arbeitshände an der 60er Jahre Schürze abstreift und uns dabei mit einem so gewinnbringenden Lächeln anschaut?
Ein Blick in die dampfende Schüssel bestätigt uns, die Welt ist noch in Ordnung was auch kommen mag. Gewappnet mit diesem Risotto kann eigentlich nichts mehr schief gehen.......
Hhhhhzmmmmmmmmm
Hüstel... meine Gedanken gehen wieder auf Reisen .....
Risotto kann mit vielerlei Zutaten kombiniert und verfeinert werden: mit Spargel und Erbsen erhält man ein feines Frühlingsrisotto. In Tomaten gegart und mit Steinpilzen versehen zeigt sich das Risotto im raffiniert herzhaftem Gewand. Auch Fisch und Fleisch eignen sich hervorragend, um aus schlichtem Reis eine Leckerei zu machen. Wichtig ist die Reissorte. Klar können sie aus einem normalen popeligen Parboildreis auch Risotto machen, aber was spricht dagegen richtigen Risottoreis Sorte Avorio oder Vialone zu kaufen.....und der schmeckt auch gleich ganz anders....versprochen.
Hier nun das Grundrezept. Keine Angst vor der angegebenen Menge Knoblauch: durch das sanfte Andünsten ist er nicht scharf und führt auch nicht zu übermäßigen Ausdünstungen.
Zutaten: (für 4 Personen)
3 Schalotten
4 - 6 Knoblauchzehen
6 - 8 EL Olivenöl
1 l Gemüsebrühe
200 g Risottoreis
1/8 l trockener Weißwein
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise Salz (Bitte sehr Vorsichtig: denn die Brühe ist schon salzig!)
80 g Butter
100 g Parmesan frisch gerieben
Zubereitungszeit: 35 - 45 Minuten
Schritt 1)
Die Schalotten in Würfel schneiden. Die 4 - 6 Knoblauchzehen sehr fein hacken. Die Brühe neben dem Herd bereit stellen
Schritt 2)
Das Olivenöl in einem breiten Topf zerlaufen lassen und die Schalotten und den Knoblauch darin bei milder Hitze glasig dünsten. Schalotten und Knoblauch sollen ganz sanft gar gedünstet werden. Wenn die Temperatur zu hoch wird, bräunt der Knoblauch zu stark. Ein Tipp: In dem Fall geben Sie eine Kelle Brühe hinzu. Ist das Gemüse gar, den Reis dazugeben und kräftig rundum mitdünsten, bis die Reiskörner ebenfalls glasig sind.
Schritt 3)
Dann ein wenig Brühe angießen und gut umrühren. 1/8 l Wein, 1 Prise Cayennepfeffer und eine Prise Salz hinzugeben und nach und nach die Brühe zugeben. Etwa 25 - 30 Minuten quellen lassen. Immer wieder gut umrühren, damit der Reis nicht am Topfboden ansetzt.
Schritt 4)
Gegen Ende der Garzeit gebe man die restlichen 20 g Butter (1 Schnitz von etwa 1/2 cm Breite) und auch den geriebenen Parmesan dazu.
Wichtig ist, dass das Risotto die richtige Konsistenz hat: es darf nicht zu trocken sein, sondern muss leicht flüssig und cremig sein. Im Zweifel eher noch einen kleinen Schluck mehr Flüssigkeit dazugeben, der durstige Reis wird es aufsaugen. Doch Obacht: zuviel Wein übersäuert das Essen! Wenn die angegebene Menge Flüssigkeit nicht ausreichen sollte, lieber Brühe oder Wasser zugeben.
Der Reis muss ganz gar sein und darf nicht knackig in den Zähnen knirschen. Ein gutes Risotto ist keinesfalls körnig, sondern im Gegenteil eher zähflüssig bis suppig, je nach Geschmack.
Eigentlich sollte mit dem Risottorezept, der Kochkurs zu Ende sein. Ja, ich weiß
das ist schade, es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und ich bin ein wenig den
Tränen nahe. Weil es ja so viel Spaß macht, habe ich einen Bonuskurs mit dem
Thema Rinderbraten drangehängt, als Folge No 8.
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