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Infosache No. 20  Pangasius oder auch die Kloake auf dem Teller

Es ist das Grab. Was sollen wir noch essen?

Was können wir noch essen. Jammer, Jammer, großes Gejammer.

Doch zurück zum eigentlichen. Pangasius ist beliebt geworden, was auch daran liegt, dass er so günstig ist und angeblich so toll schmecken soll. Nehmen Sie mal ein Pangasiusfilet und braten Sie es natur - nur mit ein wenig Salz. Was schmecken Sie?

Nichts, na ja fast nichts. Der Fisch schmeckt nach fast gar nichts, hat kaum einen Eigengeschmack und bringt eine Art Muffigkeit mit sich die im Mund ein kleines Unbehagen hervor ruft.

Das lässt sich wunderbar übertönen, wenn dieser Fisch in einer Marinade eingelegt wird. Gut passt hier Ananas-Curry oder Chili-Knoblauch, dann wird dieser muffige Beigeschmack überspielt.

Pangasius ist eine Welsart die sehr träge und zählebig ist, eine wirklich gute Voraussetzung für die Aquakultur ( geiles Wort,  gemeint ist Zuchtfarm ).
Der Fisch ist ungemein gefräßig, ein echter Räuber. Gezüchtet wird in Teichen, die eine so hohe Dichte an den Fischen hervorbringen, das diese in hygienisch bedenklichen Wasser aufwachsen. ( Es gibt keinerlei Einschränkungen bei der Besatzdichte und ein Wasseraustausch der Kulturbecken wird nur unzureichend gewährleistet )

Gerne wühlt sich dieser Fisch durch den Schlamm nach Nahrung .... oder ist der Schlamm nur die natürlich Ausscheidung der Fische? Dieser Gedankengang ist durchaus Berechtigt, denn nach dem Ablassen der Teiche bleiben Dreck, Kloake, Kot und tote Tiere zurück ... kommt daher dieser leicht muffige Geschmack?

Ich glaube, wenn wir solche Zuchtanlagen sehen würden, es riechen würden, würde sich der Appetit in Rauch auflösen.

Delikatessen mit Gift

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Doch nun keine Panikmache. Pangasius kann auch unbeschwert genossen werden. Es muss beim Einkauf auf den Zusatz: Öko-Aquakultur geachtet werden. Die Bio-Züchter unterliegen strengen Richtlinien.

Bis zum nächsten Ma(h)l, ihr kremerchen.

Nachtrag: Es gibt Krankenhäuser, Mensaküchen die diesen Fisch aus ihren Angebot gestrichen haben.

 

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