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Birnen
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Thema in diesem Infobrief ist die Birne. Anfangen möchte ich nicht mit einem Rezept, nein, sondern mit einem Gedicht, welches viele von Ihnen Liebe Leser sicherlich noch aus der Schulzeit kennen. Nebenbei bemerkt ist es eines meiner Lieblingsgedichte. Wie es nun einmal der Zufall will, es geht um Birnen. Also: Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Ach ist dat schön, ich konnte das mal auswendig. Doch zurück zum Thema, die Birne. Die Birne ist ein altes und besonders in Süddeutschland und Frankreich verbreitetes Kernobst. Das weiße bis gelbe, herzhaft-saftige und süße Fruchtfleisch wird von einer dünnen Schale umschlossen, deren Farbe von grün über gelb bis rot variiert. Das Fruchtfleisch der Birne ist je nach Sorte knackig bis weich, saftig und aromatisch. Die wohl wichtigsten Sorten sind: Conference - eine feinwürzig aromatische Birne, deren Geschmack an Honigmelone erinnert. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß und saftig Frühe von Trevoux - eine feinsäuerlich aromatische Birne. Das Fruchtfleisch ist weiß und sehr saftig, zur Lagerung aber nicht geeignet. Williams Christ - die bekannteste Birne ist feinwürzig saftig und sehr aromatisch. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, fest und zartschmelzend. Sie ist zum Einkochen bestens, aber auch zur Lagerung geeignet. Die Birne wird roh gegessen, als Kuchenbelag, Süßspeise oder Fruchtsalat aufgetischt, geschmort oder zu Saft oder Konfitüre verarbeitet. Birnen werden von August bis November geerntet und sollten auch in dieser Zeit genossen werden, essen nach Jahreszeit möchte ich kurz noch hinzufügen. Was wäre der Infobrief ohne ein Rezept für Sie, richtig wie ein Tag ohne Licht. Deshalb habe ich ein besonderes Rezept für Sie dabei. Es handelt sich um ein Birnenmousse. Locker und leicht und schön fruchtig Birnenmousse nach Williams ( Shakespeare ? ) für 4 - 5 Personen
Für die Mousse, Birnen mit Zitronensaft und Williams weich kochen, pürieren. Gelatine unter Rühren mit dem Schwingbesen zugeben, und etwas auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Eigelb und Zucker zu einer hellen schaumigen Masse schlagen. Birnenmousse darunter rühren, kühl stellen, bis die Masse am Rand leicht fest / anzieht ( durch die Gelatine ). Nun den Eischnee und die Sahne vorsichtig unterheben. Zugedeckt 5-6 Std. kühl stellen. Danach Nocken abstechen und mit einer schönen Schokoladensauce und einen Tupf Sahne servieren. Guten Appetit und bis zum nächsten Ma(h)l.
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