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Besonders teuer
Wer Zucchini liebt, hat Anfang eines jeden Jahres harte
Zeiten. Vieles ist teuer. Klar, denn nicht jedes hat immer Saison -
Erdbeeren im Winter sind ein dickes Faux pax.
Zudem ist mit schlechter Witterung auch ein Preisanstieg
zu verzeichnen der dem Geldbeutel wirklich schmerzt.
Doch das schlechte Wetter hat nicht jedes
Obst oder Gemüse erwischt. Für die Kunden gibt es auch Lichtblicke:
"Die Preisentwicklung ist uneinheitlich", sagt Karl-Dieter
Wasmund von der ZMP. Holländische Tomaten aus dem Gewächshaus, das sind
die die in Düngesäcken wachsen, Reih in Glied und über einen kleinen
Schlauch Computergesteuert einen Nährstoff-Arzneicocktail bekommen, sind im Preis stabil geblieben, Bananen etwas
billiger. Gemüsepaprika und helle Tafeltrauben kosten sogar einige Prozent weniger als vor einem Jahr.
Frisches preisbewusst einkaufen
Wer sein Portemonnaie schonen will, sollte
sich die Preise genau anschauen, günstige Angebote wählen und auch
bereit sein, mal umzusteigen. Statt zum teuren Kopf-oder Eisbergsalat
könne man auch zu Chinakohl greifen. Der kostet deutlich weniger.. Und
auch heimisches Gemüse der Saison, wie Weiß- und Rotkohl, Grünkohl oder
Wirsing, hat seine Vorzüge - nicht nur im Preis.
Vitamine von der Fensterbank
Einfach und schnell kann man seinen
Vitaminbedarf mit frischer Gartenkresse anreichern. Dazu
wird Gartenkresse auf ein feuchtes Küchenpapier oder auf normale
Blumenerde dicht ausgesät. Hält man den Samen immer gut feucht, kann
schon nach wenigen Tagen geerntet werden. Am
besten sät man im Abstand von zwei bis drei Tagen in mehrere Gefäße,
damit der Vorrat nicht ausgeht.
Frische Gartenkresse eignet sich als Brotbelag, für
Salatdressing, Kräuterquark oder auch für eine Suppe. Verschiedene
andere Samen (zum Beispiel Soja, Alfalfa und Mungo) liefern schnell
frische Vitamine und sind leckere Salatbeilagen. Das Saatgut ist im
Gartenfachhandel oder im Bioladen erhältlich.
Kochtips
So bleiben Aroma und wertvolle
Inhaltsstoffe erhalten:
Gemüse frisch verwenden
Zuerst waschen, dann putzen
Erst kurz vor der Zubereitung
zerkleinern
In wenig Wasser oder etwas Fett
dünsten.
Kochen nur dann, wenn die Garflüssigkeit mitgegessen
wird (Suppe)
Topf stets mit einem Deckel
verschließen, Deckel geschlossen lassen
Langes Warmhalten vermeiden
Rote-Bete-Apfel-Salat
Für 4–6 Portionen
500g Rote Bete
500g Apfel
5 EL Sahne
3 EL kaltgepreßtes Sonnenblumenöl
3 EL frischer Zitronensaft
Honig nach Belieben
etwas frischer Meerrettich
Für die Marinade Sahne, Sonnenblumenöl,
Zitronensaft und Honig verrühren, abschmecken. Meerrettich reiben und
unterheben. Rote Bete und Äpfel putzen, klein raspeln, zur Marinade
geben, mischen, abschmecken und kurz durchziehen lassen. |