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Johannisbeeren

Die Heimat der wilden Johannisbeere ist Mittel- und Nordosteuropa. Erst im 18. Jahrhundert wird sie kultiviert. Ihren Namen verdankt sie dem heiligen Johannes, dessen Namenstag (24. Juni) in etwa mit der Reife der Beeren zusammenfällt. Es gibt eine schwarze, rote und weiße Variante. Die kleinen, leicht säuerlich schmeckenden Beeren wachsen in Trauben an kurzen Stielen und haben, was die Inhaltsstoffe angeht, einiges zu bieten: Sie enthalten nahezu alle Vitamine und Mineralstoffe, vor allem Vitamin C.

Einkauf

Weiße Johannisbeeren sind sehr selten: Diese charakteristischen und teuren Liebhaberfrüchte sind süßer als die roten Johannisbeeren. Die schwarzen, hartschaligen Beeren haben ein intensives würziges Aroma und werden z. B. für Marmeladen und Heilsäfte verwendet – oder auch für die Zubereitung des französischen Cassis-Likörs.

Geerntet wird von Juni bis September. Der Handel bietet Johannisbeeren in Steigen und Körbchen an. Insgesamt gibt es ständig Neuzüchtungen aus verschiedenen europäischen Ländern, inzwischen mehr als 50 Sorten mit Unterschieden in Farbe, Säuregehalt und Aroma.

Verarbeitung
Johannisbeeren sollten Sie nicht zu lange lagern und möglichst rasch nach dem Einkauf zubereiten oder roh verzehren. Die Beeren werden gewaschen, von den dünnen Stielen gelöst und dann nach Ihren Gusto verarbeitet. Beim Herstellen von Obstsalaten, Mischkonfitüren usw. mit anderen Obstsorten sollten Sie besonders süße Früchte verwenden um den intensiven sauren Geschmack der Johannisbeeren auszugleichen.

Gesundheitsrezept

Zutaten für 2 – 4 Personen

500 g Johannisbeeren

70 g Zucker

50 g Sago

½ Becher Sahne

Zubereitung:
Johannisbeeren waschen, von den Stielen lösen und entsaften, Wasser zugeben, bis 500 ml (½ l) erreicht sind. Zum Kochen bringen. Sago fein einrühren, bei mäßiger Hitze etwa 20 Minuten unter Rühren ausquellen lassen. In Schalen füllen, gut abkühlen lassen. Vor dem Servieren flüssige Sahne zugeben.

Oder probieren Sie mal folgendes aus:

Marmelade von Johannisbeeren und Erdbeeren

Zutaten:

  • 500 g Johannisbeeren

  • 500 g Erdbeeren

  • 1/2 Zitrone

  • 1 kg Gelierzucker

Zubereitung:
Die Früchte waschen und die Erdbeeren von dem Blütenansatz befreien und vierteln. Die Johannisbeeren abzupfen und durch die Flotte Lotte jagen, ich meine natürlich drehen. Alles zusammen mit dem Gelierzucken und den Zitronensaft in einen Topf geben und 3 Stunden stehen lassen. Nun zum kochen bringen und 4 Minuten kochen lassen. In ausgespülte Gläser umfüllen und erkalten lassen.

Schmeckt Super gut. Gerade das säuerliche von den Johannisbeeren passt hervorragend zum Erdbeergeschmack.