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Die 16 Unwahrheiten....hätten Sie es gewusst?

1. Scharfes schadet dem Magen.
Glauben Sie es nicht! Gewürze wie Paprika, Chili, Pfeffer oder Curry wirken antibakteriell und unterstützen darüber hinaus die Arbeit von Galle und Leber. Sie schaden nur, wenn der Magen ohnehin gereizt ist.

2. Weiße Schokolade enthält mehr Milch.
Die Farbe hat nichts mit dem Milchgehalt zu tun. Der weißen fehlt einfach nur das Kakaopulver.

3. Rohkost ist immer gesünder als gekochtes Gemüse.
Dieses Aussage ist so nicht haltbar. Denn: Bestimmte Gemüsesorten wie Kartoffeln, grüne Bohnen oder Auberginen enthalten Giftstoffe, die erst durch Erwärmen unschädlich gemacht werden. Und Vitamine aus Möhren beispielsweise werden erst durch sanftes Dünsten für den Körper nutzbar.

4. Eier sind ungesund.
Nicht für jeden. Bei Menschen mit einem gesunden Stoffwechsel erhöhen Eier nicht den Cholesterin-Spiegel im Blut und damit die Gefahr der Arterienverkalkung. Ein bis zwei Eier können pro Woche auf dem Speiseplan stehen.

5. Spinat ist der beste Eisenlieferant.
Generationen von Kindern wurden mit dem angeblich eisenreichen Gemüse traktiert. Dabei ist der Gehalt des Spurenelementes in Hülsenfrüchten wie weißen Bohnen oder Linsen fast dreimal höher. Der Ursprung dieses hartnäckigen Gerüchtes ist ein verrutschtes Komma in einer offiziellen Nährstofftabelle.

6. Frisches Gemüse enthält die meisten Vitamine.
Stimmt nur, wenn es wirklich erntefrisch verzehrt wird. Empfindliches Blattgemüse wie Spinat verliert im Kühlschrank rasch an Vitaminen. Tiefkühlkost kann da besser sein.

7. Kartoffeln machen dick.
Dieses Gerücht scheint durch nichts zu erschüttern sein. Wahr ist, dass man bei kohlenhydratreicher Nahrung wie Kartoffeln, Nudeln oder Brot richtig reinhauen kann, ohne nach jedem Bissen gleich auf die Waage steigen zu müssen. Gilt aber nicht für Pommes!

8. Wer abends warm isst, nimmt zu. Nur zu viel essen bringt Pfunde, nicht wann man etwas isst. Ansonsten müssten die Bewohner der Mittelmeerländer, die ja gerne spät essen, ziemlich dick sein.

9. Naschen bringt Übergewicht.
Stimmt nicht ganz, fanden britische Forscher heraus. Naschereien gleichen wir normalerweise automatisch mit weniger Essen zur Hauptmahlzeit aus. Allerdings nur, wenn der Schokoriegel 90 Minuten vor der Mahlzeit gegessen wird.

10. Süßstoff reduziert das Gewicht.
Sie werden sich wundern, er macht sogar noch dick, sagen Ernährungsexperten. Denn Süßstoff löst ziemlich starke Hungergefühle aus.

11. Margarine hat weniger Kalorien als Butter.
Die beiden Streichfette haben etwa gleich viel Kalorien. Und auf der so genannten Diät-Margarine steht „Diät“ nicht, weil sie weniger Fett enthält, sondern weil sie eine spezielle Zusammensetzung hat: Sie liefert deutlich mehr gesunde ungesättigte Fettsäuren, die vor Arterienverkalkung schützen. Dabei gilt noch zu beachten, das Margarine aus vielen Fetten besteht und Butter dagegen nur aus einem Fett, sie ist somit für den Körper leichter verwertbar.

12. Geflügel ist magerer als Schwein.
Das stimmt nicht! Ein Brathähnchen mit Haut bringt es immerhin auf einen Fettgehalt von 17,5 %. Ein Schweinefilet dagegen hat lediglich 2 % Fett. Aber: Hühnerbrust ohne Haut besitzt nur 1 % Fett!

13. Bier ist eine Kalorienbombe.
Bier enthält tatsächlich nur relativ wenige Kalorien: Ein halber Liter 218 Kilokalorien, die gleiche Menge Rotwein dagegen hat etwa 340 Kilokalorien.

14. Kaffee macht nüchtern.
Eine ganz gefährliche Lüge: Denn Kaffee nach allzu vielen Bierchen beschleunigt sogar die Aufnahme von Alkohol ins Blut.

15. Vitamine liefern Energie.
Seinen „Kraftstoff“ bezieht der Körper nur aus Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß. Vitamine sind dagegen unter anderem für die Verdauung unerlässlich.

16. Die beste Diät ist, mit einer Mahlzeit am Tag auszukommen.
Denkste! Denn der Körper schaltet dann auf Sparflamme und verbraucht weniger Kalorien. Man trainiert also nur das Fettspeichersystem für Hungerperioden. Besser ist es, alle drei Stunden eine Kleinigkeit zu essen. Pfunde kann sogar verlieren, wer mehr isst. Zumindest, wenn es sich um ballaststoffreiche, fettarme Kost handelt wie Vollkornbrot, Obst und Gemüse.