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Da kremerchen sich mit
der 5 Elemente Ernährung einmal sehr stark auseinandergesetzt hat,
möchte ich Ihnen das Thema Thermik im Essen nicht vorenthalten. Gut
Nachzulesen auch in dem Buch: Die 5 Elemente, woraus ich einiges hier
zitiere.
Viele Nahrungsmittel
haben die Fähigkeit, das Klima auszugleichen in dem sie
wachsen. Nahrungsmittel wie z B. Südfrüchte, die in
einem sehr heißen Klima (=Yang) wachsen, sind in ihrer
thermischen Wirkung kalt (=Yin). Mit ihrer
kühlenden Wirkung helfen sie den Menschen in dieser Gegend, die Hitze auszugleichen. Sie leiten so innere
Hitzezustände aus. Es ist deshalb völlig unsinnig, in
einer Yin-Jahreszeit wie dem Winter, wo wir gegen
äußere Kälte zu kämpfen haben, Südfrüchte zu
essen. Sie kühlen unseren Körper ab, leiten die
Energie nach unten, schwächen unsere Abwehr und machen
uns empfindlich für eindringende Kälte. Richtig ist, in
der kalten Jahreszeit Nahrungsmittel zu verwenden, die
in ihrer Natur Yang verkörpern, d h. dem Körper Wärme
zuführen, um ihn widerstandsfähiger gegenüber der
bioklimatisch herrschenden Kälte zu machen.
Das Missverständnis bezüglich Südfrüchten, die im Winter für uns so
gesund sein sollen, geht wahrscheinlich viele Jahre
zurück, als Wissenschaftler herausfanden, dass ein an
Grippe erkrankter Organismus extrem viel Vitamin C
verbraucht. Die Fachleute gingen davon aus, dass durch
vermehrte Einnahme von Vitamin C das Immunsystem
gestärkt werden könne. Das stimmt leider nur bedingt.
Es stellt sich die Frage, wann der Körper besonders viel
Vitamin C braucht. Und welche Form von Vitamin c ist
gefragt?
Wir haben es schon
erwähnt, Südfrüchte sind thermisch gesehen sehr kalt.
Haben wir nun bereits eine Grippe und Fieber, dann helfen
die hitze-ausleitenden Südfrüchte, unseren Körper
abzukühlen, und bringen uns so Erleichterung. Seht es
jedoch darum, unseren Körper auch im Winter, wenn wir
weniger Obst und Salat essen als im Sommer, mit den
notwendigen Vitaminen zu versorgen, dann sind die
Südfrüchte nicht die beste Wahl.
Die schlechteste Variante
der Vitaminzufuhr ist der Griff zu den synthetisch
hergestellten Vitaminen (generell), die von jeglichen
Nahrungsmitteln losgelöst dem Körper zugeführt werden. Interessanterweise unterscheidet sich deren Wirkung
erwiesenermaßen von solchen natürlichen Ursprungs. Die
zweitschlechteste Wahl zur Deckung des Vitaminbedarfs im
Winter sind Zitrusfrüchte in großen Mengen. Die beste
Variante ist meistens die einfachste:
In jeder Jahreszeit die
Dinge zu verwenden, die die Natur in dieser Zeit in
unserer Gegend für uns bereithält. Solche Lebensmittel
beinhalten alles, was wir brauchen!
Winterliche
Vitamin-C-Lieferanten sind unter anderem Petersilie,
Rosenkohl, Hagebutten, und Meerrettich. Sie sind
thermisch nicht so kalt wie Südfrüchte und helfen so,
unseren Körper im Gleichgewicht zu halten.
Abschließend sei aber
noch erwähnt, dass bei gesunder Lebensführung und guter
körperlicher Verfassung nichts gegen eine Orange oder
Mandarine ab und zu um die Weihnachtszeit einzuwenden
ist.
Was zählt, ist die
Menge!
Viele Kulturen wissen um
die thermische Wirkung der Nahrungsmittel. Auch bei uns
wurde früher schon immer bei Fieberzuständen der
thermisch kalte Lindenblütentee mit Zitrone verabreicht.
Dank seiner schweißtreibenden Wirkung hilft er uns die
im Körper entstandene Hitze durch die Poren der Haut
auszuleiten
Ein weiteres Beispiel ist
die Verwendung thermisch heißer Gewürze während der
Wintermonate. Glühwein und Weihnachtsgebäck wie
Lebkuchen werden mit solchen Gewürzen (Zimt, Nelken,
Anis usw.) aromatisiert, und wir haben eigentlich nur im
Winter Lust auf diese Gewürze.
Und auch die
Nordafrikaner trinken ihren Tee nicht, damit ihnen warm
wird. Sie trinken heißen Tee, vorzugsweise
Pfefferminze, weil er den Körper weniger als ein
eiskaltes Getränk (geringer Temperaturunterschied zur
Außentemperatur) erhitzt. Außerdem ist Pfefferminze thermisch
kalt und hilft damit bei yangiger Wüstenhitze.
Zusätzlich wird der Tee noch stark gesüßt, was den
Körper befeuchtet und so einen guten Ausgleich zum
trockenen Klima darstellt. Ist doch optimal, nicht!
Wenn wir nur ein bisschen nach innen horchen, dann sagt uns der Körper, was er
braucht. Im Winter, wenn es draußen kalt ist, haben wir
Lust auf dicke, nahrhafte Suppen, auf Aufläufe und
Eintöpfe mit vielen Gewürzen. Im Sommer haben wir mehr
Verlangen nach erfrischenden Salaten, säuerlichem
Kompott und kühlen Speisen
Jedes Ding zu seiner Zeit
dies ist das Geheimnis einer vollwertigen Ernährung.
ERFRISCHENDE
NAHRUNGSMITTEL
Zu dieser Gruppe zählen
die meisten Gemüse, sauer vergorene Milchprodukte,
einheimische Früchte und Salate Sie helfen uns, die
Säfte des Körpers zu ergänzen. Bei guter Gesundheit
kann man sie das ganze Jahr essen. Ein Zuviel führt
allerdings wieder zu Qi- und Yang-Mangel. Daher sollten
sie besonders in der kühleren Jahreszeit reduziert,
beziehungsweise nur in gekochtem Zustand verwendet
werden. Im Sommer jedoch bei hoher Außentemperatur
helfen sie uns, die durch das Schwitzen verlorenen Säfte
wieder aufzubauen.
NEUTRALE
NAHRUNGS-MITTEL
Viele Gemüse des
Erdelementes (besonders die gelben) und alle
Vollkorngetreide sind eine Quelle des Qi, da sie
ausgeglichen sind und den Körper harmonisieren. Vor
allem Getreide hilft, den Körper zu reinigen, indem
toxische Ablagerungen von Fleisch- und Milchprodukten ausgeschieden werden. Zum Getreide ist zu bemerken,
dass es in gekochtem Zustand verwendet werden sollte und gut
gekaut werden muss, dass es vom Körper nur bei guter
Einspeichelung optimal verdaut werden kann, Die Kohlehydratverdauung beginnt
im Mund!
Das Getreide ist das
Vollwertigste, was wir zum Essen haben, da in jedem Korn
die gesamte Information über die Pflanze enthalten ist -
es ist sozusagen ,,geballtes Qi".
Getreidekörner aus ägyptischen Grabkammern haben auch
nach 4000 Jahren noch zu keimen begonnen, als man sie mit
Wasser begoss.
WARME
NAHRUNGSMITTEL
Dazu zählen fast alle
getrockneten Kräuter und Gewürze, einige Fisch- und
Fleischsorten und einige Gemüse. Sie sollten das ganze
Jahr über verwendet werden. Reduziert werden sie bei
inneren Hitzezuständen und im Sommer, wenn es draußen
ohnehin warm ist,
HEISSE
NAHRUNGSMITTEL
Lammfleisch und scharfe
Gewürze gehören unter anderem in diese Gruppe Sie
sollten in kleinen Mengen verwendet werden, da sie sonst
innere Hitze auslösen können Im Winter helfen sie, den
Körper gegen Kälte zu schützen, da sie das Qi und das
Yang tonisieren Auch hochprozentiger Alkohol (z. B Cognac
ist sehr jangig).
Die Verwendung heißer
Nahrungsmittel und yangiger Kochmethoden sei besonders
Vegetariern empfohlen, da sie auf die yangisierende
Wirkung von Fleisch verzichten. In der traditionellen
Küche (mit Fleisch) sollten viele scharfe Gewürze und
yangisierende Kochmethoden wie scharfes Anbraten nur
sporadisch eingesetzt werden. Generell ist zu sagen, dass erwärmende, neutrale und erfrischende Nahrungsmittel
etwa zu gleichen Teilen auf dem Speisezettel vertreten
sein sollten.
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