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Gucken
schauen, hinterfragen, Rabatz machen und ...vielleicht auch selber machen.
Beim Biobauern, Bioschlachter, Biomarkt einkaufen. Würden alle nur noch
Bioeier kaufen, müsste sich die Nahrungsindustrie ganz schnell
umorientieren. Plötzlich würde es keine großen Legebatterien mehr
geben. Plötzlich würde der Kreatur Huhn mehr Achtung entgegen gebracht
werden. Seien wir bereit für gute Sachen auch gutes Geld zu zahlen. ( Als
Beispiel genannt um auf die Macht und Auswirkungen der Verbraucher aufmerksam zu
machen die Sie haben, ).
Dies
ist ein Anfang und dieser Anfang bestätigt wovon viele träumen, aber
nicht umsetzen. Was erwarten Sie von einem billigem Radio, guten Sound?
Sicherlich nicht. Sie wissen das hier gespart wurde. Was erwarten sie von
einem Fiat Panda? Und was von einem BMW? So ist es auch mit unseren
Lebensmitteln. Wir tanken für unser Auto das beste 98 Oktan, wir selber,
unser Körper, muss gerade mal mit einem Viertel fahren.
Sicher
es ist auch eine Frage des Geldes, jedoch mal ehrlich, es muss nicht jeden
Tag Fleisch auf dem Tisch sein und im Endeffekt ist es nicht teurer, wenn
es nicht jeden Tag gekauft wird. Tatsächlich geben wir nur ca. 18 - 20 % unseres
Einkommens fürs Essen aus. Unsere Ureltern gaben 50 % und mehr aus. Wir
brauchen ein Stück mehr Zufriedenheit und Geschmackserlebnisse, dies
können wir erreichen, durch selber kochen und selber machen. Statt dessen
wird eine Tütengeneration herangezogen, die die freie Zeit vor dem
Fernseher vergeudet. Und was sehen wir da am liebsten, Kochsendungen, das
ist doch paradox. Nur kriegen wir den Podex nicht hoch es anders zu
machen.
Und nach einiger Zeit juckt es uns doch und wir bekommen Lust aufs Selber
machen und fangen beim Brot an. Es gibt sie ja diese Brotbackautomaten.
Und wie wurde das Brot gebacken, mit einer Fertigmischung, weil selber
abwiegen zu lange geht. Nach 14 Tagen liegt der Automat in der Ecke und
wir kaufen wieder fertiges Brot (Dies gilt nicht für alle, ich möchte
nicht alle über einen Kamm scheren.) Es ist zum heulen, zumal auch die
Ausreden nie enden, warum gerade damit aufgehört wurde.
Das gleiche gilt für viele
andere Sachen.
Ist es nicht schöner im Sommer, wo alles reift, wo alles vorhanden ist,
Marmelade zu kochen, vielleicht gleich 30 - 40 Gläser auf einmal, das
reicht ein Weilchen. Vielleicht auch gleich mehrere Sorten. Wissen Sie
noch wie einkochen geht, ich meine selber einkochen?
Oder im Herbst, da wo die Apfelbäume fast unter dem Gewicht der reifen,
saftigen und schmackhaften Früchte brechen, nun ist die Zeit da für
Apfelsaft, Apfelmus und Kompott.
Es ist auch die Zeit für
Pilze. Gehen Sie mit einem Bestimmungsbuch mal am Wochenende mit den Kind/Kindern
in den Wald um Pilze zu sammeln. Sie werden erleben, welche Freude es ist
aus den gesammeltem ein Gericht zu zaubern. Und beobachten Sie Ihre Kinder
wie sie mitsuchen, vergleichen ob nun der gefundene eßbar oder
ungenießbar ist.. Ist es nicht auch für unsere Kinder von wertvoller Erfahrung,
dabei zu sein, zu sehen was für eine reiche Ernte wir mit unserer Natur
haben?
Ich bin mir ganz sicher das
dies einer von vielen Wegen ist, der gut ist, der Wert hat und der zudem
noch schmackhaft ist.
Nebenbei bemerkt haben wir
dies doch noch alle in Erinnerung von unserer Oma oder?
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